Wussten Sie schon?

Qualitätsicherung

Die Qualitätssicherung in sicheren Händen zu wissen, ist eine weitere maßgebliche Grundlage. Bereits in einem frühen Stadium wird das Team um Frau Schlüter, Leiterin der Qualitätssicherung, vorbereitende Gespräche mit den Qualitätsverantwortlichen unserer Kunden suchen. Sei es der für unsere Geschäftspartner voraussichtliche Lieferbeginn aus Krefeld oder Themen rund um Zertifizierungen, wie auch die Freigabe notwendiger Dokumente, Audits und Lieferungen. Für den Übergang von der Ellmühle zur Castellmühle werden die wesentlichen Voraussetzungen und Anforderungen im gemeinsamen Dialog und Konsens vorbereitet sowie umgesetzt.

Vertrauen Sie auf eine proaktive Vorgehensweise und Ansprache.

Sie haben bereits im Vorfeld Fragen? Bitte scheuen Sie sich nicht, uns direkt zu kontaktieren!


Rohwareneinkauf

Roman Möbus, Leiter des Rohwareneinkaufs hat den Anspruch auch an neuer Wirkungsstätte eine lückenlose Rohstoffversorgung sicherzustellen und das unter Einbezug bestehender Partner sowie neuer Getreidezulieferer. Mit Leib und Seele beschafft der studierte Argrarwirt die individuellen Getreidequalitäten für die ganze Bandbreite der Mahlprodukteherstellung. Bereits heute sind schon erhebliche Mengen und Qualitäten bis weit in das Jahr 2020 gesichert. Ein wichtiges Kriterium stellt die verstärkte Beschaffung über den Schienenweg dar. Nicht zuletzt aus ökologischen und ökonomischen Gründen.


Glyphosat-Ausstieg

Die Diskussion um Glyphosat nimmt wieder Fahrt auf. Der Wirkstoff soll nach den Plänen der Bundesregierung nach 2023 nicht mehr zur Verfügung stehen. Der Industrieverband kritisiert diese Entscheidung als Symbolpolitik ohne wissenschaftliche Grundlage. Bayer will noch mehr und vor allem anders kommunizieren. „Die Bundesregierung nimmt Entscheidungen vorweg, die in den kommenden Jahren auf europäischer Ebene auf fundierter wissenschaftlicher Basis getroffen werden müssen. So ist die Ankündigung eines nationalen Glyphosat-Ausstiegs zunächst einmal Symbolpolitik“, kommentiert der Hauptgeschäftsführer des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA), Dr. Dietrich Pradt. Für die deutsche Landwirtschaft bedeutete dies einen erheblichen Wettbewerbsnachteil, für die Hersteller dagegen ginge Planungssicherheit verloren, wenn auf das EU-Recht kein Verlass mehr sei. Kritisch sieht Pradt auch, ob die Ziele zu Arten-, Insekten- oder Klimaschutz durch diese politische Entscheidung wirklich erreicht würden. Denn ohne wirksame Herbizide würden umweltverträgliche Formen des modernen Ackerbaus wie eine konservierende Bodenbearbeitung weiter erschwert“, so Pradt. 

Das Bundeskabinett hat den Ausstieg beschlossen: Der Wirkstoff ist in der EU noch bis Ende 2022 zugelassen.

Bayer ändert seine Kommunikations-Strategie – der Bayer-Konzern will den Wirkstoff zwar weiter verteidigen, lenkt in seiner Kommunikation inzwischen aber ein. „Wir können nachvollziehen, dass es in einigen europäischen Ländern den Wunsch gibt, politische Entscheidungen zu treffen, um den Einsatz von Glyphosat zu reduzieren. Und wir respektieren, dass Regierungen Entscheidungen auf der Basis einer Vielzahl von Aspekten treffen müssen", erklärte Deutschlandchef Crop Science Peter R. Müller gegenüber agrarzeitung.de. Nach wie vor ist der Wirkstoff für Bayer auf Grund wissenschaftlicher Erkenntnisse sicher. Der Konzern respektiere aber Initiativen einzelner EU-Mitgliedstaaten, Anwendungen zu reduzieren.

„Wir werden mit Landwirten, Regierungen, Universitäten, Unternehmen und Organisationen der Zivilgesellschaft zusammenarbeiten, um alternative Lösungen zu entwickeln. Dieses Ziel werden wir auch im Rahmen des bevorstehenden Verfahrens zur Wiederzulassung Glyphosat basierter Produkte über das Jahr 2022 hinaus verfolgen“, erklärt Müller weiter. Mit diesen Aussagen läutet Bayer einen anderen Umgang mit der Thematik Glyphosat ein. Den Landwirten jedoch wird ein weiterer wichtiger Baustein im Ackerbau fehlen und Alternativen sind zurzeit rar.

Quelle: Agrarzeitung


Wiederbelebung einer langen Mühlentradition.

Der neue Standort der Castellmühle im Krefelder Rheinhafen bietet durch seine perfekte Infrastruktur per Schiff, Bahn und Straße ideale Bedingungen zur optimalen Rohstoff-Versorgung.
Mehr noch: An dieser Stelle wurde bereits schon zu römischen Zeiten Korn gemahlen. Getreide ist seit jeher ein wichtiges Thema im Krefelder Hafen gewesen und findet sich auch in derNamensgebung des Linner Mühlenbachs wieder. So fasst Krefelds Oberbürgermeister Frank Meyer anlässlich der aktuellen Grundsteinlegung der Castellmühle zusammen: „Ich freue mich besonders, dass wir hier auf historischem Boden den Grundstein für die modernste Getreidemühle Europas legen können.“


GoodMills ist im Krefelder Rheinhafen Zuhause.

Die Neuansiedlung der Castellmühle in Krefeld knüpft jedoch nicht nur an eine lange Mühlentradition an, sie steht auch in direkter Verbindung zu GoodMills Deutschland. Denn bereits vor über 100 Jahren gehörten die Roggen- und Gerstenmühle Becker und die Mühlenwerke Gottschalk AG hier zu den Pionieren der Lebensmittelindustrie. Beide Mühlen wuchsen im Laufe der Zeit zusammen und wurden nach mehreren Übernahmen bis zu Ihrer Produktionsstilllegung 1977 als Kampffmeyer Mühlen GmbH geführt. Die Kapazität wurde im Anschluss in die heutige Ellmühle verlagert. So schließt sich nach mehr als 40 Jahren der Kreis und GoodMills Deutschland kehrt mit der neuen Castellmühle dahin zurück, wo ihre Wurzeln begründet sind – in den Krefelder Rheinhafen.


Die größte Ausgrabung in der Stadtgeschichte Krefelds.

Im April 2017 war es so weit: Unter der Regie des Museums Burg Linn und der Leitung des renommierten Stadt-Archäologen Dr. Hans-Peter Schletter begann die größte Ausgrabung in der Stadtgeschichte Krefelds. Die Experten wurden auf einer Fläche von insgesamt 3,7 Hektar fündig. Nun werden pünktlich und wie vereinbart Ende Februar zum ersten Spatenstich der Castellmühle Krefeld die Ausgrabungen rund um das nördliche Dorf am römischen Kastell in Krefeld-Gellep abgeschlossen sein.


Rund 3.000 Befunde und mehr als 10.000 Fundobjekte.

Die Archäologen haben bereits mit der umfangreichen wissenschaftlichen Aufarbeitung und Einordnung der bislang rund 3.000 Befunde mit zehntausenden Fundobjekten begonnen. Die aufwendige Reinigung und Zusammensetzung der zahlreichen Objekte wird für sie eine zeitintensive und langjährige Herausforderung sein. Denn schließlich geht es darum, einen der bedeutendsten Fundorte aus der Römerzeit in Europa auch für die Öffentlichkeit erlebbar zu machen.