Wussten Sie schon?

Wiederbelebung einer langen Mühlentradition.

Der neue Standort der Castellmühle im Krefelder Rheinhafen bietet durch seine perfekte Infrastruktur per Schiff, Bahn und Straße ideale Bedingungen zur optimalen Rohstoff-Versorgung.
Mehr noch: An dieser Stelle wurde bereits schon zu römischen Zeiten Korn gemahlen. Getreide ist seit jeher ein wichtiges Thema im Krefelder Hafen gewesen und findet sich auch in derNamensgebung des Linner Mühlenbachs wieder. So fasst Krefelds Oberbürgermeister Frank Meyer anlässlich der aktuellen Grundsteinlegung der Castellmühle zusammen: „Ich freue mich besonders, dass wir hier auf historischem Boden den Grundstein für die modernste Getreidemühle Europas legen können.“


GoodMills ist im Krefelder Rheinhafen Zuhause.

Die Neuansiedlung der Castellmühle in Krefeld knüpft jedoch nicht nur an eine lange Mühlentradition an, sie steht auch in direkter Verbindung zu GoodMills Deutschland. Denn bereits vor über 100 Jahren gehörten die Roggen- und Gerstenmühle Becker und die Mühlenwerke Gottschalk AG hier zu den Pionieren der Lebensmittelindustrie. Beide Mühlen wuchsen im Laufe der Zeit zusammen und wurden nach mehreren Übernahmen bis zu Ihrer Produktionsstilllegung 1977 als Kampffmeyer Mühlen GmbH geführt. Die Kapazität wurde im Anschluss in die heutige Ellmühle verlagert. So schließt sich nach mehr als 40 Jahren der Kreis und GoodMills Deutschland kehrt mit der neuen Castellmühle dahin zurück, wo ihre Wurzeln begründet sind – in den Krefelder Rheinhafen.


Die größte Ausgrabung in der Stadtgeschichte Krefelds.

Im April 2017 war es so weit: Unter der Regie des Museums Burg Linn und der Leitung des renommierten Stadt-Archäologen Dr. Hans-Peter Schletter begann die größte Ausgrabung in der Stadtgeschichte Krefelds. Die Experten wurden auf einer Fläche von insgesamt 3,7 Hektar fündig. Nun werden pünktlich und wie vereinbart Ende Februar zum ersten Spatenstich der Castellmühle Krefeld die Ausgrabungen rund um das nördliche Dorf am römischen Kastell in Krefeld-Gellep abgeschlossen sein.


Rund 3.000 Befunde und mehr als 10.000 Fundobjekte.

Die Archäologen haben bereits mit der umfangreichen wissenschaftlichen Aufarbeitung und Einordnung der bislang rund 3.000 Befunde mit zehntausenden Fundobjekten begonnen. Die aufwendige Reinigung und Zusammensetzung der zahlreichen Objekte wird für sie eine zeitintensive und langjährige Herausforderung sein. Denn schließlich geht es darum, einen der bedeutendsten Fundorte aus der Römerzeit in Europa auch für die Öffentlichkeit erlebbar zu machen.